Dr. Sandra Staudacher als neue Professorin «Stadtentwicklung und Sozialraum» gewählt
PERSONELLES

Am 1. März 2026 hat Sandra Staudacher ihre Arbeit am Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung aufgenommen.
Sandra Staudacher studierte Sozialanthropologie und Rechtswissenschaft an der Universität Basel und an der Universität Lausanne, wo sie sich unter anderem ethnografisch mit «chancenlosen» Asylsuchenden beschäftigte. Anschliessend an ihr Studium widmete sie sich ihrer Dissertation an der Universität Basel. Während dieser Zeit forschte sie in Tansania sowie im Oman und war Research Fellow am Department of Anthropology und am Department of Global Health & Social Medicine DGHSM der Harvard Medical School. Thema ihrer Dissertation war «Cosmopolitan Aging in Urban Zanzibar: Gender, Health and Transnational Care Spaces Related to Oman». Die darin enthaltene Perspektive auf Zusammenhänge zwischen erlebtem Altern, Gesundheit und städtischen, sowie transnationalen Lebenswelten, setzte sich in ihrem weiteren Schaffen fort.
Nach Abschluss ihrer Dissertation war Sandra Staudacher am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Basel, sowie am Department of Health Services Research der Maastricht University als Postdoc und wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt. Während dieser Zeit rückte das Gesundheitswesen und die Pflege in den Fokus ihrer Forschungstätigkeiten: Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Gesundheitseinrichtungen, Patient*innen und Familien in verschiedenen Settings und Situationen. Aktuell arbeiten Sandra Staudacher und ihr Team , d.h. Andrea Kaiser-Grolimund, Katja Jungo, und Nora Peduzzi sowie Séverine Soiron in den Projekten EPICENTRE-PARTICIPATIO (im Rahmen des SNF-Förderprogramms Ambizione und einer Förderung der Stiftung Pflegewissenschaft), welche Partizipation von älteren Menschen in verschiedenen Formen der Langzeitpflege in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft untersucht.
Wir freuen uns, mit Sandra Staudacher eine ausgewiesene Expertin und engagierte Forscherin zu Caring Cities, Gesundheitsforschung und Sozialraum für das Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung gewonnen zu haben.

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